Oberösterreichische Landespolitik fordert SchülerInnenparlamente!
Bei der gestrigen Sitzung des Bildungsausschusses des Oberösterreichischen Landtages wurde eine Resolution an die Bundesregierung zum Thema „gesetzliche Verankerung von Schülerinnen- und Schülerparlamenten“ eingebracht und auch mehrheitlich beschlossen. Damit spricht sich die offizielle Landespolitik für mehr Mitspracherechte der Schüler aus. „Die Landespolitik beruft sich auf die Forderungen der UHS. Man sieht also, wie erfolgreich die Schülervertretung in Oberösterreich arbeitet!“, freut sich Landesobmann Walter Lazelsberger.
Das SchülerInnenparlament an der Schule bringt mehr Mitsprache für Schüler!
Das SchülerInnenparlament ist ein Gremium, in dem alle Schüler einer Schule unter dem Vorsitz ihrer Schülervertretung gemeinsam ihre Wünsche und Anliegen diskutieren. Die Ergebnisse dienen der örtlichen Schülervertretung als Arbeitsgrundlage. Das SchülerInnenparlament garantiert, dass sich Schüler direkt an der Schule organisieren, absprechen und koordinieren können. Es dauert drei bis sechs Unterrichtseinheiten und findet und Ausschluss des Lehrkörpers statt. „Schüler verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule und sollen ihr unmittelbares Lebensumfeld mitgestalten können. Schuldemokratie bedeutet für die UHS, dass jeder einzelne Schüler die Möglichkeit haben muss, aktiv den Schulalltag mitzugestalten“, erklärt Walter Lazelsberger, UHS-Landesobmann die Idee hinter dem SchülerInnenparlament an der Schule.
Gesetzesstatus für eine Erfolgsgeschichte!
Erst 2006 fand im WRG Wels das erste SchülerInnenparlament an der Schule statt. Bereits im vergangenen Schuljahr wurden an über einem Viertel der höheren Schulen SchülerInnenparlamente organisiert. Derzeit hängt allerdings die Durchführung während der Unterrichtszeit entscheidend vom guten Willen der Direktoren ab. „Wir fordern eine gesetztliche Verankerung des SchülerInnenparlaments. Jede Schülervertretung soll ein SchülerInnenparlament durchführen können, wenn sie es möchte.“, stellt UHS-Landesgeschäftsführer Sebastian Peer klar.
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