Erste Hilfe für Deine Schule: Schulpsychologie & First-Aid

Für insgesamt über 220.000 Schüler in OÖ sind 24 Schulpsychologen klar zu wenig. Dabei treten Probleme, wie Burn-Out, Mobbing bis hin zu physischer Gewalt bei Schülern, aber auch unter Lehrern, immer häufiger auf.

Ordinationszeiten für Schulpsychologen

Wir fordern daher eine Aufstockung der Schulpsychologen und fixe Ordinationszeiten ähnlich dem Schularztmodell.

Hemmschwelle gegenüber professioneller Hilfe senken

Zurzeit herrscht noch bei vielen eine große Hemmschwelle, bei persönlichen Problemen professionelle Hilfe anzunehmen oder gar zu suchen. Um seinen Schulpsychologen kennen zu lernen, aber auch um die angesprochene Hemmschwelle zu senken, soll jeder Schüler alle zwei Jahre den lokalen Schulpsychologen besuchen.

First-Aid-Teams – soziales Netz und erste Anlaufstelle vor Ort

Neben der Stärkung der Präsenz der Schulpsychologen wollen wir in jeder Schule bewusst ein soziales Netz spannen. Dieses soll dafür sorgen, dass alle im Lebensraum Schule gut aufgehoben sind. Dieses Netz wird getragen von First-Aid-Teams, bestehend aus Vertrauenslehrern, der Schülervertretung und ausgebildeten Peers.

Schule als soziales Netz

First-Aid-Teams dienen als erste Anlaufstelle für Schüler bei Problemen, vermitteln professionelle Hilfe und realisieren Projekte zu Gewaltprävention, Suchtprävention, Aids, Mobbing und vielem mehr an ihrer eigenen Schule.

Damit auch wirklich jeder weiß, an wen er sich bei Problemen wenden kann, sollen sich die First-Aid-Teams zu Beginn jedes Schuljahres in den Klassen vorstellen. Gemeinsam mit den Schulpsychologen sollen die First-Aid-Teams dafür professionelle und effektive vor Ort garantieren.

Unsere Forderungen im Überblick:

Mehr Schulpsychologen

Wir fordern eine Aufstockung der Schulpsychologen und fixe Ordinationszeiten ähnlich dem Schularztmodell. So soll an jeder Schule ein Schulpsychologe jede Woche zu bestimmten Zeiten vor Ort und damit Anlaufstelle für die Schulgemeinschaft und deren Probleme und Sorgen sein.

 

Erste Hilfe für deine Schule

Mehr Peers

Ausbildungsmöglichkeiten für Schüler in Bereichen wie Konfliktmanagement, Sucht- und Aidsprävention müssen ausreichend gefördert werden. Ein erster Schritt ist die aktive Bewerbung der bisherigen Ausbildungsangebote und Informationsweitergabe über ebendiese durch Vertrauenslehrer.

 

Mehr Gemeinschaft!

Wir wollen in jeder Schule bewusst ein soziales Netz spannen. Dieses Netz soll getragen werden von einem First-Aid-Team bestehend aus Vertrauenslehrern, der Schülervertretung, dem Schulpsychologen und den Peers. Das Team realisiert an ihrer eigenen Schule Projekte zu Gewalt- und Suchtprävention, Aids, Mobbing und vielem mehr. Gemeinsam verbessern wir unsere Schule!

 

Wie kann ich selbst aktiv werden?

> Peerausbildung: Werde in Deiner eigenen Schule als Peer aktiv und mach die Peerausbildung. Sie ist auch eine tolle Referenz im Berufsleben!

> Aktionstag: Besuche mit Deiner Klasse ein eintägiges Kurzseminar zu Themen wie Konfliktmanagement oder Gruppendynamik. Denn auch kleine Schritte bringen´s!

> Schülervertretung: Werde in der SV aktiv – sensibilisiere für Baustellen des Bildungssystems, wie Gewalt an der Schule.

> First-Aid-Team: Begeistere Eltern- und Lehrervertreter für die Idee des First-Aid-Teams. Denn gemeinsam kann man auch im kleinen bzw. an der eigenen Schule viel erreichen!

 

Hier findest Du weitere Infos:

www.lsv-ooe.at

www.lsr-ooe.gv.at/schulpsychologie

www.schulpsychologie.at

 

 

Life Radio Bericht vom 19.05.2010

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Hier steht dir der Folder „Erste Hilfe für deine Schule“ zur Verfügung:

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