Union Höherer Schüler Oberösterreich - UHS OÖ

Unsere Schule - Unsere Gemeinschaft!

Wir verbringen sehr viel Zeit in der Schule mit unseren Mitschülern und unseren Lehrern. Da ist es sehr wichtig, ein gutes Schulklima aufrecht zu erhalten und die Schulgemeinschaft zu stärken. In einem First-Aid Team arbeiten Schülervertreter, Vertrauenslehrer, Tutoren, Peers und Sozialarbeiter zusammen und sorgen dafür, dass es in der Schule allen gut geht. Wir fordern, dass diese First-Aid Teams unterstützt werden und ihnen ermöglicht wird, durch Projekte an der Schule die Gemeinschaft zu stärken.

Mehr Schulpsychologen

Um beste Betreuung an allen Schulen und für alle Schüler zu garantieren, fordern wir die Aufstockung der Schulpsychologenstellen. Noch immer sind die regionalen Stellen des Schulpsychologischen Dienstes unterbesetzt und bekommen Unmengen an Anfragen. Der Schulpsychologische Dienst bietet Hilfe in den Bereichen der Lern- und Leistungsförderung, persönlichen emotionalen Problemen (Stress, Aggression, Krisen,...), Konflikten in der Schule und der Schullaufbahnberatung. Insbesondere die schnelle Hilfe bei besonderen Zwischenfällen an der Schule muss gewährleistet sein.

First-Aid Teams an den Schulen

Prävention und eine starke Schulgemeinschaft können vielen Konflikten an der Schule entgegenwirken. In einem First-Aid Team arbeiten Schülervertreter, Vertrauenslehrer, Tutoren, Peers und Sozialarbeiter zusammen und sorgen für ein angenehmes Schulklima. Durch Projekte zu den verschiedensten Themen wie z.B. Integration (verschiedene Nationen/Kulturen/Religionen an einer Schule) oder Aggressionsworkshops bis hin zum gemeinsamen Schulfest kann die Schulgemeinschaft gestärkt werden und Konfliktpotential abgebaut werden. Wir fordern, dass diese First- Aid Teams verstärkt von Seiten der Schule gefördert werden und die Arbeit der Teams ermöglicht und unterstützt wird!

Ethik – für ein besseres Miteinander

Ein weiterer Bestandteil für ein gutes Miteinander ist die Kenntnis über andere Kulturen und Gebräuche sowie das Vermitteln von ethischen Grundwerten rund um die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und die österreichische Bundesverfassung. Die Einführung des Ethikunterrichtes als verpflichtende Alternative zum Religionsunterricht soll dies sicherstellen. Niemand soll sich dem Diskurs derart wichtiger Themen entziehen können.

Das heißt: Wenn sich jemand vom konfessionellen Religionsunterricht abmeldet, so muss der Schüler verpflichtend den Ethikunterricht besuchen.

Integration ermöglichen

In den letzten Jahren konnte beobachtet werden, dass einige Schulen zum Großteil von Schülern mit großen Sprachdefiziten besucht werden. Es liegt auf der Hand, dass dieser Zustand eher Separation denn gesellschaftliche Integration fördert.

Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzuwirken, darf die Einführung einer maximalen Obergrenze des Anteils an Kindern mit großen Deutschdefiziten kein Tabu mehr sein. Als Richtwert hierfür gilt ein maximaler Anteil von etwa einem Drittel der Schüler einer Klasse.

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